Grundschulleitungen treffen sich im Friedberger Kreishaus
Grundschulleitungen treffen sich im Friedberger Kreishaus
Friedbergs Musikschulleiter Michael Eberhardt und der Wetterauer Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel.
"Jedes Grundschulkind, unabhängig von seinem kulturellen oder sozialen Hintergrund, soll die Möglichkeit haben, ein Musikinstrument zu lernen. Das ist die Projektidee von JeKi." Der Wetterauer Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel begrüßte die Grundschulleitungen und betonte die besondere Bedeutung von Musik, nicht nur als Freizeitbeschäftigung oder Ablenkung. "Musik erweitert den Horizont und ist verantwortlich für chemische Prozesse in unserem Gehirn, die uns leichter und besser lernen lassen."
Kreis unterstützt Musikschulen
Betschel-Pflügel erinnert daran, dass die fünf Wetterauer Musikschulen vom Kreis jährlich mit 125.000 Euro unterstützt werden. Das ist auch für den Doppelhaushalt 2010/2011 vorgesehen. Auch wenn die Devise "Sparen" heiße, dürfe an diesen Zuschüssen nicht gerüttelt werden. "Dafür werde ich mich stark machen", so Betschel-Pflügel.
Die Erfahrungen, die Musik- und die Grundschulen mit dem JeKi-Projekt gemacht haben, sind überaus positiv. Dabei gehe es zu Beginn weniger darum, ein Musikinstrument konkret zu erlernen, als seine Erfahrungen mit Musik auszudrücken. "Wir wollen die Ohren der Kinder schärfen für Klänge und Musik. Denn Musik ist ein besonderes Medium, das uns lehrt, anders miteinander umzugehen. Es hat einen besonderen sozialen Integrationsaspekt", so Musikschulleiter Michael Eberhardt.
"JeKi-Klassen", so Eberhardt weiter, "haben eine enorme soziale Entwicklung mitgemacht. Diese Entwicklung gilt es auch weiter fortzuführen." Deshalb sei es wichtig, dass die Landesförderung für dieses Projekt weitergeht und gleichzeitig noch mehr Klassen sich an diesem Projekt beteiligen. Die Resonanz der Schulleitungen bei der Friedberger Konferenz jedenfalls war positiv.



