Photovoltaikanlage auf der Laisbachschule vermeidet 19,7 Tonnen Kohlendioxid im Jahr
Photovoltaikanlage auf der Laisbachschule vermeidet 19,7 Tonnen Kohlendioxid im Jahr
Das Dach der Sporthalle an der Laisbachschule in Ranstadt ziert seit einiger Zeit eine Photovoltaikanlage. Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel nahm die Anlage nun offiziell in Betrieb. Bei einer jährlichen Produktion von 28.188 Kilowattstunden werden durch die Anlage im gleichen Zeitraum 19,7 Tonnen Kohlendioxid vermieden.
Erster Kreisbeigeordneter Helmut Betschel-Pflügel und Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel (2.v.r.) mit Vertretern der OVAG und des Eigenbetriebs Gebäudewirtschaft vor der Laisbachschule.
Betreiber der Anlage ist die OVAG-Energie AG, die die Dachfläche der Sporthalle vom Wetteraukreis als Schulträger gepachtet hat. Für den erzeugten und eingespeisten Strom, der jährlich bei voraussichtlich 28.188 Kilowattstunden liegen soll, erhält der Kreis eine prozentuale Vergütung von der OVAG.
Verglichen mit dem Bedarf eines Privathaushalts, könnte die Anlage sechs bis sieben Haushalte pro Jahr mit Strom versorgen. "Mit ihr werden rund 19,7 Tonnen Kohlendioxid vermieden", freut sich Helmut Betschel-Pflügel über den Beitrag zur Energiebilanz.
Vier Schulen sind inzwischen mit Photovoltaikanlagen ausgestattet: die Kaufmännische Schule in Bad Nauheim und die Philipp-Dieffenbachschule in Friedberg, die Brüder-Grimm-Schule in Dorheim und nun auch die Laisbachschule in Ranstadt. Die beiden letzteren Anlagen werden von der OVAG betrieben, die anderen von RIG-Solar. In Planung sind Anlagen an der Frauenwaldschule in Nieder-Mörlen und an der Augustinerschule in Friedberg.



