Betschel-Pflügel bei Friedbergs Bürgermeister Michael Keller: Bedeutung der Schulsozialarbeit betont

Betschel-Pflügel bei Friedbergs Bürgermeister Michael Keller: Bedeutung der Schulsozialarbeit betont

Betschel-Pflügel bei Friedbergs Bürgermeister Michael Keller: Bedeutung der Schulsozialarbeit betont


Erster Kreisbeigeordneter Helmut Betschel-Pflügel setzt seine Antrittsbesuche bei den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern im Wetteraukreis fort. Dieser Tage war der Weg ins Rathaus kurz. Mit Friedbergs Bürgermeister Michael Keller sprach er über aktuelle Themen wir Kinderbetreuung und Schulsozialarbeit.


Ekb Betschel Pflügel und Bürgermeister Keller

Erster Kreisbeigeordnter helmut Betschel-Pflügel (r) besuchte dieser Tage Friedbergs Bürgermeister Micheal Keller

Die Bedeutung von Schulsozialarbeit könne gar nicht überschätzt werden. "Wir brauchen insbesondere an den Haupt- und Realschulen solche Einrichtungen, um die Quote der Schulabbrecher zu senken", so Keller. Der Wetteraukreis unterstützt derzeit Schulsozialarbeit mit aktuell rund 2.500 Euro pro Jahr und Schule. "Mit der Verabschiedung des Doppelhaushaltes 2012/2013 wollen wir diesen Betrag auf 3.000 Euro erhöhen", kündigte Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel an. Gleichwohl bezeichnete er das Angebot an Sozialarbeit in der Wetterau als unzureichend. "Deshalb bin ich besonders froh, dass wir mit Mitteln aus dem Bildungs- und Teilhabepaket jetzt die Möglichkeit haben, an drei Schulstandorten Modellprojekte umzusetzen." Dabei soll es jeweils zu einem Verbund von Grundschule und weiterführender Schule in direkter Nachbarschaft kommen. "Bei der Auswahl der Modellprojekte haben wir uns an einem eigens erarbeiteten Sozialindex orientiert", berichtet der Schuldezernent.  

Ausgewählt für das zunächst einmal auf zwei Jahre befristete Modellprojekt wurden die Schule am Dohlberg und die Stadtschule in Büdingen, die Henry-Benrath-Schule und die Philipp-Dieffenbachschule in Friedberg, die Gesamtschule und die Erlenbachschule in Gedern, erweitert um die Hugo-Buderus-Schule in Hirzenhain. "Für die Modellprojekte werden wir aus Bundesmitteln jeweils 1,5 Sozialarbeiterstellen schaffen um junge Menschen in ihrer individuellen, sozialen, schulischen und beruflichen Entwicklung zu fördern. Gleichzeitig" so Betschel-Pflügel, "sollen Bildungsbenachteiligungen vermieden und abgebaut werden. Für die Schulen", so Betschel-Pflügel, "bedeutet Schulsozialarbeit ein Qualitätsmerkmal. Eine zusätzliche Ressource, die die pädagogische Qualität der Schule weiter entwickeln hilft."   Den Einsatz von Schulsozialarbeitern sieht Betschel-Pflügel positiv. "Die Multiprofessionalität ist eine Chance für alle pädagogischen Fachkräfte, gemeinsam die Lebensbedingungen von Kindern zu verbessern."  

"Wenn der Kreistag meinem Vorschlag folgt, dann könnten wir sehr zügig die Modellprojekte in Gang setzen", zeigte sich Betschel-Pflügel überzeugt.


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