Millioneninvestition für Brüder-Grimm-Schule Friedberg
Millioneninvestition für Brüder-Grimm-Schule Friedberg
Knapp 2,2 Millionen Euro hat der Wetteraukreis in den vergangnen zwei Jahren an der Brüder-Grimm-Schule in Friedberg-Dorheim für die Sanierung des Schulgebäudes und der Turnhalle investiert. Gemeinsam mit Landrat Joachim Arnold hat Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel die sanierten Gebäude an die Schulgemeinde übergeben.
In den vergangenen zwei Jahren wurden die Fassade und das Dach des Unterrichtsgebäudes saniert. Dabei wurden die Fenster ausgetauscht, die Heizungstechnik und die Sanitärräume renoviert. Die gesamte Baumaßnahme wurde in drei Bauabschnitte eingeteilt, um die Baumarbeiten während des laufenden Schulbetriebs und in Abstimmung mit der Innensanierung durchzuführen.
Im Rahmen der energetischen Sanierung des Gebäudes wurde das Dach neu aufgebaut und das Flachdach durch ein Pultdach ersetzt. Die Außenwände wurden gedämmt und neue Fenster mit Sonnenschutzeinrichtungen eingesetzt. Im Innenbereich wurden die Bodenbeläge ausgetauscht, Schreiner- und Schlosserarbeiten sowie Estrich- und Fliesenarbeiten durchgeführt.
Umfangreich waren außerdem die Arbeiten zur Sanierung der Sporthalle. Hier wurde nicht nur das Dach komplett erneuert, auch ziert nun ein Pultdach das Gebäude. Der Sportboden und die Prallwand wurden ebenfalls erneuert und die Fassade erhielt ein Wärmedämmverbundsystem. Auf der Westseite des Gebäudes wurden die alten Fenster ausgetauscht.
Photovoltaik gegen den Klimawandel
Neben den Arbeiten des Kreises hat die OVAG auf dem Dach des Schulgebäudes eine Photovoltaik-Anlage errichtet. "Wir erwarten hier eine Energieausbeute von rund 30.000 Kilowattstunden im Jahr", rechnet Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel vor, der in der Anlage auch einen Beitrag gegen den Klimawandel sieht. Besonderen Wert wurde auf die neue Heizungssteuerung gelegt, die maßgeblich zur Energieeinsparung beitragen wird. "Die Heizkörper sind jetzt nicht mehr von Hand zu steuern, sondern werden zentral per PC angesteuert. So kann jeder Raum nach Bedarf beheizt werden, was insbesondere dann wichtig ist, wenn in den Klassenräumen nachmittags oder abends Veranstaltungen stattfinden. Teil der intelligenten Heizungssteuerung sind so genannte Präsenzmelder, das sind Sensoren die spüren, ob Menschen im Raum sind und dementsprechend die Heizung hoch- beziehungsweise herunterfahren. Sind keine Menschen im Raum oder werden bei Heizungsbetrieb die Fenster geöffnet, schaltet sich die Heizung aus", erläutert der Schuldezernent. "Solche Steuerungssysteme", so Betschel-Pflügel, "werden künftig Standard sein und einen maßgeblichen Beitrag leisten um den Energieverbrauch effizienter zu gestalten."



